In den sozialen Medien sind wir User das Produkt. Unsere Daten werden durchleuchtet, analysiert und verkauft – ein Milliardengeschäft mit unserem digitalen Abbild. Das nervt mich persönlich sehr, aber darum soll es gerade nicht gehen.

In der modernen industriellen Produktion möchte man auch digitale Abbilder etablieren. Von digitalen Zwillingen für jede Maschine und Anlage sind wir in der Praxis jedoch noch weit entfernt. Für den mittelständischen Alltag mag das auch zweitrangig sein: Klar wäre es hilfreich, aber jetzt nur abzuwarten bedeutet, wertvolle Zeit zu verschenken. Man kann viel früher und einfacher starten.

Für uns bei der verlinked GmbH geht es im Kern bei der Digitalisierung um Transparenz in der Produktion. Wir wollen Wissenslücken schließen.

Es ist erstaunlich, wie wenig digitales Wissen über die realen Vorgänge in einer Produktion oft existiert. Wenn Aufträge nicht durchgängig digital erfasst sind, entsteht ein blinder Fleck: Der Auftrag verschwindet und taucht erst im Lager oder Versand wieder auf. Was dazwischen passiert ist – Fehler, Wartezeiten, Umwege – bleibt im Dunkeln.

Ein anderes Problem entsteht bei der Überwachung komplexer Anlagen. Einzelne Schritte oder Komponenten sind irgendwie überwacht, aber einen echten Gesamtüberblick gibt es nicht. Die Anlage ist über Jahre individuell gewachsen, Komponenten verschiedener Hersteller wurden integriert – nichts kommt aus einer Hand. Es fehlt ein System, das all diese Informationen sammelt und für ein gezieltes Monitoring zusammenbringt.

Wie überwacht man also Anlagen, die so individuell sind wie die Prozesse, die sie abbilden? Mit diesem Problem beschäftigen wir uns schon lange und hier liegt unsere Stärke.

Wir haben Produkte und Technologien entwickelt, um die Vielfalt Komponenten zu integrieren. Denn die Welt ist bunt – und das ist gut so. Individuelle Produktionsanlagen sind häufig ein Wettbewerbsvorteil. Genauso individuell muss auch ihr Monitoring sein.

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